Deutscher Formel-3-Cup

Der Deutsche Formel-3-Cup ist eine Rennserie für Formel-3-Fahrzeuge in Deutschland. In England wurden vorwiegend nach dem zweiten Weltkrieg Monoposto-Rennwagen mit 500-cm³-Motorradmotoren gebaut. Die international gültige Formel 3 entwickelte sich im Jahr 1950 aus dieser nationalen Rennklasse. In Deutschland wurden schon im Jahr 1948 und 1948 Meisterschaften für Kleinstrennwagen bis 500 cm³ beziehungsweise 750 cm³ ausgetragen. So lag der Schluss nahe, auch eine Deutsche Meisterschaft ab dem Jahr 1950 auszutragen. Sie hatte bis zum Jahr 1953 Bestand. Die Formel Junior, eine Formel 3 ähnliche Meisterschaft wurde enreut im Jahr 1960 ausgetragen.

Auf nationaler Ebene, ersetzte diese Formel die Formel 3. Sie bestand aber nur bis zum Jahr 1963. Eine neue Formel-3-Klasse wurde im Jahr 1964 heschaffen, dessen Basis die Formel Junior bildete. In Europa fand diese Klasse eine schnelle Verbreitung. Diese sollte aber nur bis zum Jahr 1974 dauern, bis mit der Polifac Trophy ein Cup für Formel-3-Fahrzeuge in Deutschland entstand. Die Deutsche Rennwagen Meisterschaft wurde im Jahr 1975 von der ONS geschaffen. Diese entsprach dem technischen Reglement der Formel 3. Über 25 Jahre lief diese Serie ( bis 2002 ) und entfaltete sich neben der Britischen Formel-3-Meisterschaft zu einer der angesehensten der Welt.


Formel-3-Cup und die Euroserie


Der DMSB und der FFSA entschieden für das Jahr 2003 eine Europameisterschaft auszutragen. So schmelzte dir deutsche und die französische Serie ab dem Jahr 2003 zur „F3 Euroseries“. Die beiden Verbände einigten sich keine nationale Formel-3-Rennserie auszutragen.


Technische Daten:

• Motoren: Hubkolbenmotoren, max. 4 Zylinder, Airrestriktor (Luftmengenbegrenzer) 26 mm Durchmesser. Der Motor muss für die Formel 3 homologiert sein.
• Hubraum: max. 2.000 cm3
• Reifen:Yokohama, Reifengröße: 200/50VR13 vorne, 240/45VR13 hinten.
• Reifenlimitierung: 2 Satz Slicks pro Wochenende, Regenreifen/Intermediates nicht limitiert.
• Einschränkung: keine thermische, chemische oder mechanische Behandlung erlaubt.
• Räder:ATS Aluminiumrad VA 9x13, HA 10,5x13. Das Gewicht des Rades ohne Reifen beträgt 3,8 / 4,2 kg v / h.
• Mindestgewicht: 550 kg, Fahrzeug inkl. aller Flüssigkeiten und Fahrer.
• Kraftstoff: Einheitskraftstoff Shell Super plus bleifrei.
• Einschränkung: kein Nachtanken während Training und Rennen.
• Monocoque: kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (Carbon) in Sandwich-Bauweise, zwei Überrollstrukturen, Stufenboden.
• Einschränkung: kein Monocoque-Tausch während der Veranstaltung.
• Telemetrie: nicht erlaubt.
• Datenaufzeichnung: erlaubt.
• ABS: nicht erlaubt.
• Getriebe: max. 6-Gang-Getriebe sequenziell.
• Katalysator: Schalldämpfer und Katalysator.

Quelle: http://formel3.de/technik-technisches-reglement.php