Formel 3

Die Formel 3 ist eine Rennklasse im Motorsport, die wegen den verschiedenen Parameter in ganz Europa als eine Vorstufe für die höheren Klassen wie z.B. Formel 1 oder GP2-Serie angesehen wird. In England wurden vorwiegend nach dem zweiten Weltkrieg Monoposto-Rennwagen mit 500-cm³-Motorradmotoren gebaut. Cooper war die bekannteste Marke zuerst mit J.-A.-P.-Motoren und später mit Norton-Manx-Motoren. Das Motorradgetriebe und der Motor waren hinter dem Fahrer und vor der Hinterachse eingebaut. Die Kraftübertragung ereignete sich über eine Kette auf das Getriebe und von dort aus über eine andere Kette auf die Hinterachse.

Als Sonderzubehöt galt das Differentialgetriebe. Mit unteren Dreieckslenkern und je einer Querblattfeder oben war die Radaufhängung unabhängig. Die späteren Wagen waren sehr leicht, ungefähr 240kg. Diese Wagen hatten Magnesiumräder und einen Gitterrohrrahmen. Martin und Kieft waren die Hauptkonkurrenten. Heute arbeiten die beiden Hersteller nicht in diesem Bereich. Monopoletta und Scampalo waren in den Jahren nach dem Krieg die deutschen Formel-3-Wagen mit Motoren von BMW, DKW und Fiat. Der Luftmengenbegrenzer wurde im Jahr 1971 eingeführt.

Formel-3-Cup

In Deutschland wird seit dem Jahr 1975 die Formler 3 als Deutsche Meisterschaft bzw. Formel-3-Cup ausgetragen. Sie wird auch als die „Schule der Grand-Prix-Stars“ genannt. In der Formel 3 waren viele aktuelle Formel 1 und DTM-Fahrer aktiv. Sie waren da auch mehr oder weniger erfolgreich. In vielen Ländern ist die Formel 3 die höchste nationale Monopost-Rennserie. Der offizielle Hauptsponsor seit der Saison 2007 ist der Leichtmetallräderhersteller ATS. Deswegen firmiert der Formel-3-Cup unter „ATS Formel-3-Cup“.

Technische Daten:
• Gesamtbreite: 185 cm
• Breite vor den Vorderrädern: 130 cm
• Breite zwischen Vorder- und Hinterrädern: 130 cm
• Breite des Heckflügels: 90 cm
• Höhe ohne Überrollbügel: 90 cm
• Mindestradstand: 200 cm
• Mindestspurweite: 120 cm
• Mindestgewicht: 550 kg inklusive Fahrer